Archiv für Dezember 2007

Müntefering entdeckt Privathaushalte als Jobmotor

Nun ist Müntefering nicht mehr in Amt und Würden, aber dieser Artikel aus der FTD vom 3.9.2007 ist dennoch sehr interessant und dürfte dazu führen, dass immer mehr Menschen, machdudas nutzen.

von Guido Bohsem (Berlin)

Arbeitsminister Franz Müntefering (SPD) hat deutlich höhere Steueranreize für Haushalte in Aussicht gestellt, die eine Kinderfrau beschäftigen oder Handwerkerleistungen nachfragen. Dazu soll der Fiskus nach Worten des Vizekanzlers künftig nicht mehr nach Art der Dienstleistung unterscheiden

 

“Wir sollten das in einem Betrag zusammenfassen”, sagte er der “Welt am Sonntag”. Derzeit können Mieter und Hausbesitzer 20 Prozent der Arbeitskosten einer Renovierung beim Fiskus geltend machen, maximal aber 600 Euro. Ähnliche Regelungen gibt es auch bei der Kinderbetreuung oder bei Pflegeleistungen.

Eine Zusammenlegung wird nach Münteferings Worten die Nachfrage für solche Tätigkeiten ankurbeln. “Das wäre einfacher und würde den privaten Haushalt das Signal geben, diese Dienstleistungen nachzufragen”, sagte er. So könne der Staat Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung austrocknen. Er räumte an, dass die Neuregelung mit einer Belastung für die Kassen des Staates verbunden ist. “Das würde natürlich was kosten.”

Förderung deutlich ausgeweitet

Derzeit können die Haushalte aufgrund der aufgesplitteten Regelung immer nur jeweils in einem Teilbereich steuerliche Nachlässe einfordern. Würden die Beträge wie von Müntefering vorgeschlagen zusammengefasst, würde auch die Summe steigen, die sie von der Steuer absetzen könnten.

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Schuhmacher ohne Job und Manager

Ralf Schumacher steht in der kommenden Saison ohne Cockpit und Manager da.

 

Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) aus dem Umfeld des 32-Jährigen erfahren haben will, legt der Kerpener 2008 eine Renn-Pause ein. Möglicherweise läutet dieses “Sabbat-Jahr” sogar das Ende von Schumachers Motorsportkarriere ein. Daran will der Vertraute allerdings noch nicht glauben: “Es gab Fälle, in denen Fahrer nach einem Jahr zurückgekommen sind”. So holte zum Beispiel der Franzose Alain Prost nach seiner Pause noch den vierten Weltmeister-Titel.

Schumacher selbst macht derzeit Urlaub in seiner Wahlheimat Salzburg und war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Schumachers - zumindest vorläufiges - Aus in der Königsklasse deutete sich nach der vor Monaten bekanntgegebenen Trennung von Toyota an.

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Chef der Bundesagentur für Arbeit: “Mindestlöhne gefährden keine Jobs”

Foto: dpa
Frank-Jürgen Weise, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit, rechnet mit einem weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit. Foto: dpa

28.12.2007 aus Lübeck News

Lübeck - Der Chef der Bundesagentur für Arbeit hegt Sympathien für Mindestlöhne. Wer Vollzeit arbeitet, muss für sich allein davon leben können, sagt Frank-Jürgen Weise.

Lübecker Nachrichten: Die Bundesregierung stimmt das Land auf Konjunkturrisiken ein. Ist es 2008 womöglich vorbei mit dem Rückgang der Arbeitslosigkeit?

Frank-Jürgen Weise: Der Arbeitsmarkt läuft der Konjunkturentwicklung nach. Für 2008 bedeutet dieser Effekt: Die Arbeitslosigkeit sinkt immer noch, die Beschäftigung steigt.

LN: Wagen Sie eine konkrete Prognose?

Weise: In der Summe gehen wir davon aus, dass wir auf 3,5 Millionen Arbeitslose herunterkommen. Der Trend mildert sich ab, bleibt aber noch gut.

LN: Sinkt auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen?

Weise: Man muss differenzieren. Eine große Gruppe unter den Langzeitarbeitslosen bilden alleinerziehende Mütter, weil die Kinderbetreuung fehlt. Da sind die Kommunen gefordert. Dann gibt es junge Menschen, die etwa wegen eines fehlenden Hauptschulabschlusses keine Ausbildung oder Arbeit finden. Um ihnen eine Chance zu geben, wird es spezielle Initiativen der BA und der Politik geben. Und wir haben eine große Zahl von Menschen, die aus der Sozialhilfe kommen und lange nicht gearbeitet haben. Diese Gruppe wird die Konjunktur auch 2008 nur geringfügig erreichen.

LN: Sie bleiben also chancenlos?

Weise: Es gibt Fortschritte, aber nicht im wünschenswerten Maße. Oft müssen zunächst persönliche Rahmenbedingungen geregelt werden. Immerhin: Auch in dieser Gruppe ist die Arbeitslosigkeit um zehn Prozent gesunken.

LN: Gefährden Mindestlöhne Arbeitsplätze?

Weise: Ein Behördenchef sollte der Politik nicht ins Handwerk pfuschen. Deshalb bin ich bei diesem Thema zurückhaltend. Meine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass Menschen gute Arbeit bekommen. Was das betrifft, sage ich: Generell gefährden Mindestlöhne nicht die Arbeitsplätze.

LN: Kritiker argumentieren, festgesetzte Löhne nähmen Geringqualifizierten die Chance auf Arbeit. Richtig oder falsch?

Weise: Es kommt darauf an, wie hoch die Mindestlöhne sind. Die Festsetzung sollte in der Hand der Tarifparteien liegen. Sie kennen das für beide Seiten erträgliche Maß und wissen, ab welcher Schwelle ein Produkt oder eine Dienstleistung vom Kunden nicht mehr bezahlt wird.

LN: Die Befürworter des Mindestlohns führen an, weil der Staat niedrige Einkommen aufstocken muss, gäbe es einen Anreiz, Mini-Löhne zu zahlen. Ist das so?

Weise: Dass jemand Vollzeit arbeitet und für sich allein kein existenzsicherndes Einkommen hat, das darf nicht sein. Bei Vollzeit-Beschäftigten dauert das Aufstocken im Schnitt auch nur etwa drei Monate, dann haben sie meist ein höheres Niveau erreicht. Aber man muss aufpassen, dass sich nicht ein Gewerbe einrichtet, dessen Geschäftsmodell es ist, so wenig zu bezahlen, dass der Staat zuschießt.

LN: Spielen Sie auf Pin an?

Weise: Ich kenne deren Geschäftsmodell nicht. Aber die Frage stellt sich: Basierte es nur auf einer Lohnhöhe, die eindeutig unter das Existenzminimum einer Einzelperson ging? So etwas kann der Staat nicht unterstützen.

LN: Der Mindestlohn ist für Sie also die passende Antwort?

Weise: Er stellt zumindest klar, dass Wettbewerb über gute Qualität und zusätzliche Leistungen entsteht. Ein Wettbewerb ausschließlich über die Frage, finde ich jemanden, der für 50 Cent weniger in der Stunde arbeitet, ist auf Dauer nicht gesund für den Arbeitsmarkt.

LN: Immer mehr Branchen klagen über Fachkräftemangel. Wie groß ist das Problem?

Weise: In technischen Branchen gibt es dieses Problem. Bis hin zu Schlossern, Schweißern und Hausmeistern fehlen in bestimmten Regionen Arbeitskräfte.

LN: Wo wird besonders händeringend gesucht?

Weise: In Baden-Württemberg und Bayern, aber zum Beispiel auch in Dresden. Wenn in einer Region auf eine offene Stelle nur ein Arbeitsloser mit dem gesuchten Qualifikationsprofil kommt, dann markieren wir diese Region rot. Davon gibt es einige.

LN: Auch im Norden?

Weise: Auch hier gibt es Berufsgruppen mit guten Beschäftigungschancen. Personal wird zum Beispiel in der Logistikbranche in den Hafenstädten gesucht. Arbeitslose Kraftfahrer oder Speditionskaufleute entsprechen oft nicht dem Qualifikationsprofil der offenen Stellen. Aber auch in einigen Elektro- und Metallberufen gibt es rote Flecken auf der norddeutschen Landkarte.

LN: Sollten wir mehr ausländische Fachkräfte ins Land holen, wie es die Wirtschaft fordert?

Weise: Ich bin da skeptisch. Das Anheuern von Spezialisten aus dem Ausland mag die letzte Lösung sein. Aber man sollte die sprachlichen und kulturellen Schwierigkeiten nicht unterschätzen. Außerdem nehmen wir anderen Ländern jene Fachkräfte weg, die sie ausgebildet haben.

LN: Der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung sinkt im Januar auf 3,3 Prozent. Wie lange ist dieser Satz zu halten?

Weise: Er ist solide gerechnet. Wir haben die volkswirtschaftlichen Eckwerte der Bundesregierung zugrunde gelegt, die entgegen früheren Jahren eher niedrig angesetzt sind. Der Beitragssatz gilt bei gegebener Gesetzeslage. Beschließt die Politik weitere Belastungen für die Beitragszahler, ist er nicht zu halten.

Interview: Arnold Petersen

http://www.ln-online.de/lokales/2278902 

Mit den Augen hören

Aus Spiegel Online, 27.12.2007

Von Anne Backhaus

An der Uni ist Viktor Werner, 25, nie allein. Er ist von Geburt an gehörlos und vor allem auf seine Augen angewiesen. Deshalb begleiten Dolmetscher ihn und übersetzen die Seminar-Diskussionen in Gebärdensprache - ein ziemlich anstrengender Studienalltag.

Der Seminarraum an der Uni Hamburg ist dunkel. Heute stellen einige Studenten ihre Power-Point-Präsentation vor, die mit eingeschaltetem Licht kaum zu erkennen ist. Im einzigen Lichtfleck sitzen Viktor und eine Mitschreibkraft, vor ihm zwei Dolmetscherinnen. Viktor Werner ist gehörlos und kann die Gebärden der Dolmetscher im Dunkeln natürlich nicht sehen.

Obwohl, so natürlich ist das auch wieder nicht. Einige Kommilitonen wundern sich zumindest und fühlen sich anfangs vom Licht gestört, erst dann wird ihnen klar, wer da eigentlich sitzt und dass es ganz ohne Licht nicht geht. Die Unruhe legt sich schnell, der Lichtkegel im Raum zeigt weiter auf den, der anders ist.

GEHÖRLOSER STUDENT: “ICH BIN MEHRSPRACHIG”

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“Ich fühle mich nicht behindert, ich bin mehrsprachig,” sagt Viktor, 25. Er wurde gehörlos geboren und wuchs mit gehörlosen Eltern auf, seine Muttersprache ist die Deutsche Gebärdensprache (DGS). Studieren bedeutet für Viktor vor allem viel Organisation - und für seine Kommilitonen manchmal Umdenken. “Für mich ist das alles normal und völlig logisch, für andere eben nicht. Eigentlich war das nie ein Problem, auch wenn es nicht gerade alles einfacher macht.”

Während der Präsentation ist Viktor hochkonzentriert. Er schaut abwechselnd zu den Referenten, auf die Folien und zur simultan arbeitenden Dolmetscherin. (mehr…) Die macht auch dann weiter, wenn er sie nicht ansieht – zu warten und dann alles aufzuholen wäre nicht möglich. “Für mich ist es manchmal schwierig zu verstehen, wer gerade spricht. Ich erfahre ja nur durch eine Person das Gesagte von mehreren Seminarteilnehmern”, sagt Viktor. Die Dolmetscherinnen wechseln sich außerdem alle zehn Minuten ab. Die Konzentration lässt sonst nach, die Fehlerquote wäre dann zu hoch.

Gemusterte Kleidung und Schmuck lenken ab

Viktor studiert seit 2003, was er selbst als “Gehörlosenpädagogik” abkürzt. Insgesamt muss er sechs Fächer in seinem Stundenplan unterbringen, darunter Mathematik, Erziehungswissenschaft und Gebärdensprachen. Später möchte er als Lehrer an einer Gehörlosenschule arbeiten. Der Gang in die Mensa oder auch Sprechstunden bei Professoren sind normaler Bestandteil seines Studentenlebens. “Es gab nie eine Situation, in der ich mich nicht verständlich machen konnte. Und im Notfall kann man immer noch schreiben, was man gerne möchte”, sagt Viktor.

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Foto: Uni Hamburg

Video: Uni Hamburg

Gruppenarbeit. Viktor und vier andere Studenten sollen über einen Text sprechen. Die Diskussion beginnt, zunächst scheinen die Studenten unsicher, wen sie beim Sprechen ansehen sollen – die Blicke wechseln zwischen der Dolmetscherin und Viktor. “Eigentlich muss man sich eine Wand zu den Dolmetschern denken,” sagt Viktor. “Ich bin nicht Viktor und die Dolmetscher, sondern ich als eigenständiger Viktor. Nur, dass ich sie hier zum Dolmetschen brauche.”Die Unterrichtsstunden müssen gut vorbereitet werden. Die Dolmetscher arbeiten alle freiberuflich, Viktor muss sie buchen und möglichst Fachvokabeln mit ihnen absprechen, damit es nicht zu Verständigungsproblemen kommt. Bezahlt werden sie von Viktor, der dafür eine finanzielle Studienhilfe aus staatlicher Unterstützung des Sozialhilfeträgers erhält. Er sieht sie als Dienstleister, deshalb stellt er auch besondere Anforderungen an sie.

Viktor ist es zum Beispiel wichtig, dass die Dolmetscher möglichst keine sehr helle oder gemusterte Oberbekleidung und auch keinen Schmuck an den Händen tragen - das würde ihn zu sehr ablenken. Außerdem braucht er eine Mitschreibkraft, meist ein Gebärdensprache-Student, der möglichst alle Informationen des Seminars für ihn festhält.

Der Kontakt zu den Kommilitonen im Seminar fällt Viktor nicht immer leicht. Er kann eben nicht hören, worüber der Nachbar gerade redet. Für ihn ist es auch anstrengend, einer Diskussion zu folgen, ebenso bei der Gruppenarbeit. Erst nach einiger Zeit bringt sich Viktor ein. Und dann sehen die Studenten ihn auch direkt an, wenn sie auf seine Vorschläge antworten.

“Kaffee oder Klamotten verkaufen kann ich halt nicht”

Trotzdem bleibt die Gebärdensprache natürlich interessant, schon weil sie oft schauspielerisches Talent fordert. Die fließenden Bewegungen der Hände, die Mimik und die Lippenbewegungen beobachten die anderen Studenten ganz genau. Keiner scheint ein Problem damit zu haben, mit Viktor zu arbeiten, aber ungewohnt und fremd ist die Situation allemal.

Ungefähr 20 gehörlose Studenten sind an der Universität Hamburg eingeschrieben - im Vergleich zu den meisten anderen Unis in Deutschland viele. Die Bedingungen sind hier gut: Als bisher einzige hat die Hamburger Uni studienrelevante Informationen für Gehörlose als Gebärdensprachvideos auf ihrer Homepage. Die Servicestelle STUGHS ist ein Anlaufpunkt, sie bietet zum Beispiel Beratung in Deutscher Gebärdensprache und in Lautsprachbegleitenden Gebärden an. Zudem bietet die Großstadt einfach eine größere Auswahl an Dolmetschern, und an der Uni befindet sich auch das Institut für Deutsche Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser.

“In Hamburg gibt es für gehörlose Studenten viele Jobs an der Uni und in Forschungsprojekten. Das ist nicht selbstverständlich. Klassische Nebenjobs wie Kaffee oder Klamotten verkaufen kann ich halt nicht machen”, sagt Viktor, der als Tutor in der Servicestelle arbeitet.

Das Seminar ist vorbei, Viktor packt seine Sachen zusammen. Morgen hat er einen anstrengenden Tag mit sechs Stunden Unterricht in Folge vor sich. “Da braucht man schon manchmal eine Augenpause”, sagt er.

Gedolmetscht wurde das Gespräch mit Viktor von den Diplom-Gebärdensprachdolmetscherinnen Tanja Engst und Uta Schelm

Weitere Links zu dem Artikel 

Berlin: Köhler fordert Miteinander von Alt und Jung

Bundespräsident Köhler fordert ein stärkeres Zusammenhalten der Generationen.
Köhler sagte in seiner Weihnachtsanprache, Jung und Alt könnten gemeinsam noch vieles möglich machen. Mit der gestiegenen Lebensarbeitszeit werde noch nicht achtsam genug umgegangen. Noch immer würden Menschen aufs Altenteil abgeschoben, die über große Fähigkeiten, Erfahrung und Kraft verfügten.
Köhler ging auch auf den konjunkturellen Aufschwung ein. Die Menschen im Land spürten, dass es wieder besser gehe, ist auf SR-Online zu lesen.

Beck für mehr Transparenz bei Managergehältern

 

Lohndebatte

Im Streit um hohe Managergehälter fordert SPD-Chef Kurt mehr Transparenz. Er appellierte an die Wirtschaftsbosse, mehr Details zu ihren Einnahmen zu veröffentlichen. Eine gesetzliche Regelung lehnte Beck aber ab. Niedersachsens Ministerpräsident Wulff (CDU) nannte hohe Abfindungen für gescheiterte Manager “empörend”. Mehr zu dem Artikel aus Welt Online.

Geschenkideen Dank machdudas

Ich finde einfach keinen geeigneten Platz für den gußeisernen liegenden Hirschen, der seit dem 1. Weihnachtstag unseren Hausstand bereichert. Überhaupt: Immer wenn ich ein paar Tage frei habe, stelle ich fest, dass es in den Häusern meiner Freunde viel stilvoller aussieht als bei uns. Und wie ich das schreibe, kommt mir die Idee, über machdudas einen geschmackssicheren Menschen zu suchen, der mit ein paar Handgriffen etwa aus unserem Wohnzimmer ein wohnliches Zimmer machen kann. Der- oder vermutlich: Diejenige wird auch den gußeisernen liegenden Hirschen mit sicherer Hand so platzieren, dass es aussieht wie in den Wohnzeitschriften.

“Kling Glöckchen klingelingeling” singt Liv, 4, unterdessen, “Mama putzt die Fenster, Papa sieht Gespenster, Opa macht Gymnastik, Oma ist aus Plaaastik - kling Glöckchen klingelingelinnng …” und sie spielt mit den Polly Pocket Figuren, nicht aber mit dem Holzpuzzle von Opa (ab 3). Und ich denke: Vielleicht sollten wir eine Unterabteilung von machdudas entwickeln, in der Menschen ihre Geschenke tauschen können: nimmdudas! Ach nee, da macht es doch tatsächlich mehr Sinn, den Leuten etwas zu schenken, das sie garantiert brauchen können: Einfach über machdudas jemanden finden, der den Beschenkten massiert, für ihn aufräumt oder einen Tag lang den Hausputz erledigt.

Gibt es ein schöneres Geschenk als freie Zeit? :-)

machdudas und die Qualität der Jobber

Heute Morgen fuhr ich vom nördlichen Stadtrand in die City und stellte fest, dass es in den edlen Hamburger Stadtteilen Harvestehude und Winterhude pudrig weiß aussah. Bei uns draußen nicht. Haben die in den Nobelvierteln ihren Einfluss auf die Wetterbehörde geltend gemacht? Oder sind das die Reste südamerikanischen Beschleunigungspulvers, die beim Lüften von den Fensterbänken geweht wurden? Dies fragte ich mich und der Leser wird sich seinerseits fragen, was das mit dem Thema dieses Blogs zu tun hat, und ihr werdet feststellen: Gar nichts. Es taugt nicht einmal als Überleitung. Also Schnitt. Wovon ich eigentlich erzählen wollte, ist die Qualität der Jobber, die mir bislang geholfen haben. Von sieben Jobbern (besonders lobenswert: Jetty, derAllrounder, maximarnie, gartenfreund, tausendsassa und tischler666) ist keiner zu spät gekommen, einer hat ordentlich gearbeitet und alle anderen haben die Erwartungen deutlich übertroffen. Nur die Babysitter müssen, wie ich hörte, noch ein wenig an ihrer Zuverlässigkeit arbeiten. Da werden für unentschuldigtes Nichterscheinen zum Kennenlerntermin gern mal plötzliche Todesfälle von Omas angeführt. Denkt an die Bewertungen, Mädels! Und Ihr Auftraggeber scheut euch bitte nicht, die guten Jobber ins Töpfchen und die schlechten ins Kröpfchen zu bewerten! Soweit mein kleiner Zwischenbericht. Und ich höre schon unseren Entwicklungs-Chef Andy: Sowas gehört nicht in einen Blog! Recht hat er, drauf geschxxxxx! ;-) Und frohe Feiertage an alle, die bis hier durchgehalten haben!  

Werbekampagne für machdudas

 

Kohle haben wir noch nicht, um unsere aktuellen Kampagnenmotive zu schalten. Aber schaut mal, ob sie euch gefallen. Wir sind begeistert . Großen Dank an die Hamburger Werbeagentur NGGK in Hamburg :-) Und lasst euch einfach überraschen, wo die Motive auftauchen… Löwen PinguineKamele

 

Appetit holen erlaubt? - Erotik als Nebenjob

Dass Stundenten schlau sind - keine Frage. Aber ist das hier wirklich schlau? Studentinnen, die ihr Studium durch Erotikjobs finanzieren. Ein Bericht in der aktuellen Unicum.

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