Archiv für Juni 2008

Das müssen Schüler beim Ferienjob beachten.

Ferienzeit bedeutet für viele Schüler und Studenten: Zeit zum Arbeiten und sich mit einem Nebenjob Geld verdienen. Das ist an sich eine prima Sache, allerdings ist bei allzu fleißigen Jobbern Vorsicht geboten: Der Jahresverdienst darf auf keinen Fall 7664 Euro übersteigen, denn sonst verfällt der Anspruch aufs Kindergeld, und es gibt mächtig Ärger mit Mama.

Beim Studentenjob ruhig auch an die Rente denken!

Wer als Student weniger als 50 Tage im Jahr jobbt oder einen Job annimmt, der von vornherein auf maximal zwei Monate beschränkt ist, muss sich um Sozialversicherung keine Sorgen machen, es fallen keinerlei Sozialversicherungskosten an. Ebenso verhält es sich mit Praktika, die von der Studien- oder Prüfungsordnung vorgeschrieben sind. Arbeitet Ihr als Student jedoch regelmäßig bei einem Arbeitgeber nebenher und verdient unter 400,- Euro monatlich, werdet ihr wie normale Minijobber behandelt: Ihr müsst bei der Minijob-Zentale gemeldet werden und der Arbeitgeber zahlt 15% des Gehalts an die Rentenversicherung, 13% an die Krankenversicherung und 2% Lohnsteuer. Dafür wird diese Zeit bei der späteren Rente anteilig gut geschrieben. Erhöhen könnt ihr eure Rente, wenn ihr die 15% freiwillig auf den vollen Satz von 19,9 % aufstockt. Das kostet bei 400,- Verdienst nicht einmal 20,- Euro im Monat, verbessert aber die Rente deutlich.   Genauere Informationen hier oder bei Beratungsstelle Rentenversicherung unter der konstenlosen Hotline 0800 -10004800.

Prostitution fürs Studium?

Wie in der Online-Ausgabe der Ruhr-Nachrichten vom 6. Juni `08 zu lesen, sehen immer mehr junge Studentinnen keine Alternative zur Prostitution, um sich Leben und Studiengebühren zu finanzieren. Keine Sorge, bei machdudas gehören wir vermutlich zu den letzten, die moralische Bedenken anmelden. Wir ziehen vielmehr den Hut vor allen Menschen, die ihr Leben mit Kreativität meistern. Ein Blick in die Vielfalt der Jobs, die bereits nach so kurzer Zeit bei uns zu finden ist, inspiriert und macht Hoffnung. Auch wenn für die üblichen handwerklichen Dienstleistungen wie malen, Lampen installieren oder Schränke aufbauen das Talent fehlt: Bei machdudas gibt es Menschen, die verdienen nebenher Geld, indem sie für andere Socken stricken, sich für Fußballkarten anstellen, Umzüge absolvieren, im Garten helfen, Bücher lektorieren, Graffitis sprühen, Gutscheine basteln, ein Ölbild nach Vorlage von einer Serviette malen, Texte schreiben, von zuhause Jeans verkaufen, Haustiere und Menschen betreuen, Übersetzngen machen oder ein Fahrrad von A nach B bringen - nur um mal einige wenige Beispiele zu nennen. Frei nach dem Motto: Jeder kann etwas, und neuerdings kann man sogar Geld damit verdienen. 

Immer mehr Deutsche haben einen Minijob.

Wie die Minijob-Zentrale der Bundesknappschaft mitteilte, stieg die Zahl der Arbeitnehmer, die einen Mini-Job ausüben, gegenüber dem ersten Quartal 2007 um 353.000 oder 5,7 Prozent auf 6,7 Millionen. Ein solcher Job kann neben den Studium, bei Arbeitslosigkeit, als Nebenjob oder Hauptberuf ausgeübt werden und ist für den Arbeitnehmer steuerfrei. Der Arbeitgeber muss den Minijobber offiziell bei der Bundesknappschaft anmelden und bezahlt einen geringen Pauschalbetrag, kann die Kosten dafür aber steuerlich absetzen. Mehr Infos hier

Auch Politiker haben Nebenjobs

Muss man eigentlich ein schlechtes Gewissen haben, weil man neben seinem Job noch den einen oder anderen Nebenjob ausübt? Wir meinen nein. Und wen doch das Gewissen zwickt, der schaue sich das Beispiel vom Landtagsabgeordneten und CDU-Mitglied Peter Schneider (49) an: Er bringt es laut Meldung der Stuttgarter Zeitung auf derart viele Nebenjobs, dass die Auflistung im Landtagshandbuch 25 klein gedruckte Zeilen braucht.