Für Viele beginnt mit der Rente weder der Wohl- noch der Ruhestand, denn sie müssen oder wollen sich ein wenig dazuverdienen. Natürlich hält der Gesetzgeber dafür ein paar Regeln bereit - da könnte ja jeder kommen
Wer das gesetzliche Rentenalter von derzeit 65 Jahren erreicht hat, darf unbegrenzt zur Rente dazuverdienen. Und der Nettolohn liegt sogar über dem eines “normalen” Jobbers, weil keine Renten- und Arbeitslosenversicherungsbeträge mehr fällig werden. Frührentner hingegen müssen diese Abgaben bei Minijobs über 400,- Eurp monatlich noch entrichten. Doch , so schreibt die Welt:
“Auch Rentner sind steuerpflichtig: Je nach der Höhe des Verdienstes fallen Abgaben an. Vor dem 65. Geburtstag gilt bei einem Mini-Job noch die Lohngrenze von 400 Euro monatlich. Zweimal im Jahr darf der Lohn auch 800 Euro betragen. Wer trotzdem mehr verdient, bekommt dann nur noch eine Teilrente ausbezahlt. Diese richtet sich nach der Höhe des zusätzlichen Einkommens und verschiedenen Faktoren wie dem Renteneintrittsalter.
Dementsprechend wird die Rente um ein Drittel, die Hälfte, zwei Drittel oder sogar ganz gestrichen. Dies gilt auch, wenn die Einkommensgrenze nur geringfügig überschritten wurde. Da sich diese Grenzen unter anderem nach dem frühren Lohn richten, müssen sie für jeden Rentner extra berechnet werden. Es empfiehlt sich, vorab von der zuständigen Rentenversicherung beraten zu lassen.”
Vorsicht also bei der Annahme eines regelmäßigen Jobs, der mehr als 400,- Euro monatlich bringt!
Wie die Welt im o.g. Artikel ebenfalls schreibt, sind die meisten Jobs eher mäßig bezahlt. So erhält ein Medikamenten-Auslieferer für Apotheken oft wenig über 5 Euro pro Stunde, und das, obwohl hier ein eigener PKW gewünscht wird.
Gerade für Rentner, die nur eingeschränkt mobil sind, empfiehlt es sich daher eher, Jobs in der eigenen Nachbarschaft zu übernehmen. Vom Rasen mähen über Besorgungen machen, kleine Renovierungsaufgaben bis zum Vorlesen für Bettlägrige bietet die die Börse für Jobs von privat für privat, machdudas, zahlreiche Aufträge.
