Motivation am Arbeitsplatz: Warum sie verschwindet und wie man sie erlangt

 

Motivation ist ein Zauberwort, und bei vielen Arbeitnehmern verhält es sich damit wie verhext: Man weiß, das sie fehlt, aber einfach aus dem Hut ziehen lässt sie sich nicht. Wenn die Arbeit nur noch schwer von der Hand geht oder gar zur Qual wird, ist es an der Zeit, sich eigene Wünsche und Vorstellungen, Ziele und Wege ins Bewusstsein zu rufen. Es ist keine Zauberei, sich selbst motivieren zu können, es ist eine Frage des Willens. Und je eher man sie sich stellt, desto besser.

 

Gründe für Motivationsdefizite

 

Ein Mangel an Motivation kann vielerlei Ursachen haben. Mal wirkt die Arbeit eintönig, mal fühlt man sich überlastet. Das Lob der Vorgesetzten fällt spärlich aus, wenn sie es denn über die Lippen bringen. Der eine fühlt sich von Kollegen und Mitarbeitern Missverstanden, der andere traut ihnen nicht das Geringste zu. Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer sind gleichermaßen dazu angehalten, diesen Zustand aus der Welt zu schaffen, bevor aus Motivationsproblemen Frust und Ärger erwachsen.

 

Was der Chef beachten sollte

 

Arbeitgeber sollten einen Blick für fehlende Motivation bei ihren Mitarbeitern entwickeln. Und auch das Gespür für geeignete Maßnahmen. Der Tadel an einem unmotivierten Mitarbeiter kann das Gegenteil von dem Bewirken, was eigentlich beabsichtigt wurde. Das Ausüben von Druck oder gar das Aussprechen von Drohungen kann die Angelegenheit noch weiter verschlimmern oder das Verhältnis gar irreparabel beschädigen. Ein guter Anfang ist das vertrauliche Gespräch. Der Mitarbeiter sollten dazu angehalten werden, möglichst offen über seine Belange zu sprechen. Hier könnten Missstände aufgedeckt werden, die möglicherweise noch andere Kollegen belasten, aber nicht ans Licht gebracht werden. Arbeitnehmer, die ihren Arbeitgeber bewerten berichten im Internet häufig darüber ob und mit welchen Maßnahmen es dem Vorgesetzten gelingt die Mitarbeiter zu motivieren. Und stets gilt dabei: Der Ton macht die Musik!

 

Die eigene Organisation in den Griff kriegen

 

Genauso gut ist es jedoch denkbar, dass die fehlende Motivation im Mitarbeiter selbst begründet liegt. In einem solchen Falle ist Selbstdisziplin gefragt. Welche Ziele werden verfolgt, was soll erreicht werden und wie? Hier kann es durchaus Sinn ergeben, sich zu fragen, warum man die derzeitige Stelle angenommen hat. Fragen, die nach Antworten verlangen, denn ohne Ziel kein Weg. Hier kann es nicht schaden, ein wenig Selbstmanagement zu betreiben. Wer sich seiner Ziele bewusst ist, sollte sich bemühen, den Weg dorthin zu planen. Das Setzen von Teilzielen hilft, die Leistungsbereitschaft langfristig konstant zu halten. Wichtig ist es, bei Rückschlägen nicht zu resignieren. Fehler und ihre Folgen sind die besten Lehrmeister.

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